Das Wetter bei der Alpenüberquerung

Auch im Sommer liegt noch viel Schnee © Christian Pötzsch

Das Wetter ist am E5 immer ein Thema. Es entscheidet oft darüber ob die Alpenüberquerung zu einem schönen oder zu einem unvergesslichem Erlebnis wird. Zudem kann schlechte Witterung bei einer Alpenüberquerung durchaus gefährlich werden. Deshalb sollte man sich immer wieder über die aktuelle Wetterlage informieren. Auch sollte man bei der Ausrüstung für den E5 bedenken, dass man für jede Wetterlage gewappnet ist.

Unser Tipp:

Am besten informiert man sich beim DAV-Bergwetter über die aktuelle Wetterlage am E5!

Schlechtes Wetter am E5

Am beliebten Wanderweg kann es immer schnell zu Wetterveränderungen kommen. Wolken ziehen in den Bergen oft plötzlich auf und aus ihnen kann sich relativ zügig ein Gewitter entwickeln. Regen, Hagel, Nebel, starker Wind oder in höheren Lagen Schneefall können den Fernwanderweg schnell zu einer ungemütlichen und gefährlichen Wanderung machen.

Was sollte man also tun, wenn man in ein Gewitter geratet?

Lage checken: Man sollte die Lage erstmal versuchen so gut wie möglich einzuschätzen. Hat das Gewitter gerad erst richtig angefangen oder ist es einfach ein kurzes Sommergewitter und ist schon wieder fast vorbei? Dies ist oft natürlich nicht ganz einfach zu erkennen, weshalb es sinnvoll ist andere Wanderer oder am besten einen Bergführer zu fragen wie diese die Lage einschätzen.

Bei leichtem Gewitter: Handelt es sich nun nur um ein kleines und kurzes Wetter und der Steig ist noch gut begehbar, kann man durchaus weiter Wandern. Einfach Regenjacke anziehen und alternativ kann man einfach eine Zeit abwarten und danach wieder losziehen. Man sollte dabei aber immer den Himmel und wenn möglich einen Wetterbericht im Auge haben. Zudem sollte man etwas vorsichtiger Wandern, da der Weg schnell rutschig ist.

Bei schwerem Gewitter: Wenn man jedoch in ein richtiges Berggewitter gerät ist große Vorsicht geboten. Man sollte sich erkundigen wo sich die nächstgelegene Schutzhütte befindet und diese schnellstmöglich aufsuchen. Dabei aber vorsichtig sein und sich am besten einer anderen Gruppe anschließen. Zudem sollte man technisch anspruchsvolle Teilabschnitte, wenn irgendwie möglich vermeiden. Sollten etwas schwierigere Passagen unvermeidbar sein sollte man selbst abwägen, ob man den Teil trotzdem wagt um in die schützende Hütte zu kommen oder ob man einen kleinen Unterschlupf in der Natur sucht. Danach heißt es einfach abwarten und hoffen! Sollte sich durch ein Gewitter die Wanderung schlussendlich verzögern, sollte man sich daran erinnern die Übernachtungen und die Rückfahrt umzubuchen.

Schönes Wetter und Hitzewellen

Schönes Wetter am E5 und alles ist gut. Man erhält einen atemberaubenden Ausblick und die Sonne ist am Berg meist ein willkommener Begleiter.

Jedoch sollte man trotzdem aufpassen bei besonders warmen Tagen. Die Hitze kann einem beim Wandern durch aus zu schaffen machen. Vor allem im Tal aber auch am Berg sind Hitzewellen in den Sommermonaten nicht selten. Dabei sollte man vor allem genügend Wasser zu sich nehmen, damit man die Strapaze einer Etappe ohne Probleme schafft. Zudem soll man noch an einen Sonnenschutz denken. Dabei ist eine Sonnencreme mit starken Schutzfaktor, eine Sonnenbrille und eventuell eine Schildmütze oder Sonnenhut sinnvoll.

Wir wünschen euch allen natürlich schönes Wetter bei eurer Alpenüberquerung!

 

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