Erfahrungsberichte vom E5

Du hast die E5 Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran hinter dir? Du hast Tipps und Erfahrungen, die du mit anderen Wanderern teilen möchtest? Dann melde dich bei uns für ein kurzes Interview oder sende uns deinen Reisebericht. Wie das aussehen kann, siehst du hier: Alpenüberquerung auf dem E5 – Interviews mit den Wanderern

Vor jeder Alpenüberquerung steht die Planung. Dein Erfahrungsbericht aus erster Hand gibt einen authentischen Eindruck von der Situation auf den 6 Etappen zwischen den Allgäuer Alpen und der Texel Gruppe in Südtirol. Deine wertvollen Tipps können allen Aspiranten der Alpenüberquerung helfen, kleine Fehler im Vorfeld zu vermeiden. Erlebtes kannst du hier im Blog berichten und mit Fotos untermalen.
Schreibt uns eine kurze Email an info@fernwanderweg-oberstdorf-meran.de !

9 Comments

  1. Veröffentlich von SundKitty am 15. August 2019 um 19:34

    E5 Komfort (Hagen Tours, Oy-Mittelberg)
    E5 Komfort (06.08.-13.08.2019)
    Um die E5 Tour zu beschreiben haben wir unsere Erfahrungen in mehrere Bewertungen unterteilt
    Bergerlebnis und die Tourenabschnitte *****
    Wir erlebten 6 Bergwandertage mit sehr gut ausgewählten E5 Tourenabschnitten mit einem Start in Obersdorf und Ende in Meran. Fantastische Bergerlebnisse mit sehr schönen und teils anspruchsvollen alpinen An- und Abstiegen, eindrucksvolle Bergwanderpassagen und interessante Einblicke in die Historie, die Natur, die Gletscher und die Tierwelt der Berge auf unserer Route.
    Wanderführer ****
    Unser Wanderführer und Tourenbegleiter auf den E5 Routenabschnitte war Nico E.. E5erfahren, freundlich und verantwortungsbewusst mit dem notwendigen Gefühl für individuelle Freiräume und Leistungsgrenzen begleitete er unsere Gruppe interessiert durch den Reiseverlauf.
    Unterbringung ***
    Die Unterbringung startete mit einem großen Ohje in Oy-Mittelberg und endete mit einem Oho in Meran.
    1. Nacht: Katastrophale Unterbringung und unfreundliches Personal im Gasthaus Rose in Oy-Mittelberg. Dunkles Zimmer im Dachgeschoß über eine enge Treppe zu erreichen mit zusammengewürfeltem Mobiliar. Dusche okay, Rest weniger okay. Bei Ankunft gab es eine eher sehr knappe Begrüßung: „Heute ist Ruhetag, da sind die Schlüssel, das Zimmer ist oben, den Wagen können sie da nicht stehen lassen“ – Ende der Durchsage.
    2. Nacht: Birkenhof in 6654 Holzgau im Tiroler Lechtal. Was für eine Wohltat nach der 1. Etappe. Echte Tiroler Gastfreundlichkeit in einer sehr schönen Pension. Schöne Zimmer, gut ausgestattet, ruhig gelegen und gut zum Schlafen. Obwohl wir nur 1 Nacht dort waren, fühlten wir uns willkommen.
    3. Nacht: Hotel Jägerhof in Zams, Tirol. Sehr ordentliches und gastfreundliches 4 Sterne Hotel mit guten Angeboten drumherum. Zentral gelegen und ordentlich zum Schlafen.
    4. Nacht: Pitztaler Hof in Wenns, Tirol. Unterirdisch schlecht und hätte fast zum Abbruch unserer Reise geführt. Nach Küchenfett stinkendes Zimmer, tote Insekten an der Wand, durchgelegene Betten…Das Hotel liegt sehr zentral in der sehr befahrenen Ortsmitte, bei geöffneten Fenster dringt der Lärm der Ortsmitte in Zimmer…gute Nacht! Unfreundlicher Service kommt noch hinzu. Wir hatten den Eindruck, dass Wanderer für nur eine Nacht nicht wirklich willkommen sind, aber das Geld für die Übernachtung gerne mitgenommen wird.
    5. Nacht: Hotel Neue Post, 6450 Zwieselstein, Ötztal, Tirol. Ein sehr ordentliches 3 Sterne Hotel mit guten, großzügigen Zimmern und ordentlichen Betten. Die Einrichtung scheint ein wenig in die Jahre gekommen, aber das war absolut okay. Freundliches Willkommen und freundlicher Service rundum.
    6. Nacht: Gasthof Platterwirt in Platt 25, 39013 Moos in Passeier/Moso in Passiria, Südtirol. Ein netter Berggasthof mit ordentlichen Gästezimmern. Sehr freundlicher und aufmerksamer Service, Gepäck stand bei Ankunft sogar schon vor der Zimmertüre. Wir hatten den Eindruck, Wanderer willkommen, auch nur für 1 Nacht.
    7. Nacht: Hotel Europa Splendid, Meran, Südtirol. Ein sehr schönes City-Hotel, zentral gelegen in Meran mit sehr schönen Zimmern mit Klimaanlage und geschmackvoller Einrichtung. Sehr freundliches Willkommen an der Rezeption und sehr aufmerksamer Service in den Gastronomien. Ein echtes Premium auf der gesamten Reise.
    Verpflegung ***
    1. Abend im Gasthaus Krone in Mittelberg. Begrüßung der Teilnehmer durch die Tourenbegleitung und durch die Inhaberin der Agentur im Nebenzimmer mit anderen Gästen. Unfreundlicher Service, Essen weniger als mittelmäßig gut, Menüauswahl „es gibt was es gibt, keine Möglichkeit zur Anpassung“.
    Wir empfanden es als fair, dass die Gasthäuser und Hotels für eine Brötchen zum Mitnehmen im Schnitt um die EUR 2 pro Brötchen verlangt haben.
    Schade fanden wir, dass es im Vorfeld keine Abfrage vom Veranstalter gab, ob es Allergien oder Unverträglichkeiten bei den Teilnehmern gibt und auch während der Tour gab es fast keine Möglichkeiten, Speisen individuell anzupassen für den Fall, dass ein Teilnehmer etwas nicht verträgt oder nicht essen mag.
    Besonders positiv hervorheben möchten wir die sehr guten Bewirtungen und leckeren Abendessen im Hotel Splendid, im Platterwirt und im Birkenhof.
    Veranstalter **
    Statt der im Prospekt angegebenen 16 Teilnehmer waren es 17 Teilnehmer. Das war nicht weiter schlimm, aber einige Transferleistungen sind dann eben so, dass in einem VW Bus nicht 9 Personen Platz haben sondern 10 Personen Platz finden müssen. Und das, obwohl die Sicherheit der Teilnehmer am Berg sehr wichtig genommen wird.
    Liebloser Veranstalter ohne Interesse an individuellen Angeboten. Unser Eindruck war: Alles was Mühe macht wird kategorisch ausgeschlossen.
    Keine vorzeitige Abfrage nach Lebensmittelunverträglichkeiten oder sonstigen individuellen Wünschen.
    Komfort heißt bei dieser Reise nur, dass Gepäck von Rezeption zu Rezeption transportiert wird – (Liebe Senioren, das Gepäck steht nicht in den Zimmern!)
    Fazit:
    Die E5 Komfort Reise ist ein wirklich tolles, alpines Berg- und Wandererlebnis mit einigen Kompromissen bei der Unterbringung und der Verpflegung.
    Wichtige Themen und Leistungen sowie Hotel- und Zimmerkategorien vor Buchung mit dem Veranstalter klären um keine unliebsamen Überraschungen zu erleben.
    PS:
    Zum Rückreisetag von Meran nach Oy-Mittelberg ist es empfehlenswert nichts zu trinken: Der Busunternehmer Greis läßt die Bus-Toilette während der Fahrt verschlossen…er hält ja schliesslich nach nur 2,5 Stunden Fahrzeit 1x unterwegs auf der Raststätte Trofana Tyrol in Mils um die vorgeschriebene Fahrerpause zu machen und den Fahrgästen Möglichkeit zur Entleerung zu geben. Immerhin, auf Veranlassung einer Wanderführerin bekam der namenlose Busfahrer Applaus und gesammeltes Trinkgeld für eine unfallfreie Fahrt.

  2. Veröffentlich von Justin von Below am 21. Juli 2019 um 14:21

    Hallo Zusammen,
    wir wollen zu dritt die E5 Alpenüberquerung mit dem Zelt machen anfang August. Meine Frage an Euch ist wie die Hütten dazu stehen wenn man bei denen Duschen und Essen will? Und wenn Ihr noch weiter Tipps Für uns habt würde ich mich darüber sehr freuen!
    Liebe Grüße!

  3. Veröffentlich von Claudia Berge am 16. August 2018 um 10:10

    Ich würde diese Tour gerne alleine gehen, da ich diese Wanderung nicht mit dem geführten Touristenstrom bewältigen möchte. Sondern lieber für mich.
    Ist das überhaupt machbar ?? Ich bin 2 mal im Jahr beim Wandern im Pitztal unterwegs.
    Sind die einzelnen Passagen gut zu bewältigen ? Wisst Ihr, ob man sich für schwierige stellen einer Gruppe zu buchen kann ??
    Eure Seite ist echt sehr gut. Und hilft enorm. Vielen Dank für die Antwort.

    • Veröffentlich von Anke am 15. Oktober 2019 um 15:45

      Hallo Claudia, hast du den letzten Sommer Deine Tour gemacht? Ich bin 2018 im Juli auch gegangen, allerdings nur bis Zams.
      Möchte aber kommenden Sommer (ca. Mitte Juli 2020) unbedingt nochmal los und dann aber auch bis Meran.
      Würde mich echt sehr über Deine Antwort freuen.
      Bin im September noch die Erste E5 Tour (Konstanz-Oberstdorf) gelaufen . Seeehr schön. Aber da war auch die einzig größere alpine Herausforderung die komplette Überschreitung der Nagelfluhkette bis runter nach Gunzesried einschl. Leiter. War ganz, ganz, toll. Allerdings hat auch das Wetter mitgemacht

      Gruß Anke

  4. Veröffentlich von Hans Oharek am 29. August 2017 um 19:01

    Hallo zusammen, auch ich habe mit meinem Kollegen Jörg vom 13.08 bis 19.08 2017 die Alpenüberquerung Oberstdorf -Meran gemacht. Man braucht schon etwas Kondition und Schwindelfrei sollte man auch sein.
    7 Tage Sonnenschein,2 Super Bergführer Marcel und Sandro Klauser.
    Kann diese Tour nur empfehlen. Organisation über Bergschule Kleinwalsertal Super. Für 2018 planen wir wieder eine Tour mit der Bergschule Kleinwalsertal. Super waren auch der Rest der Truppe, es hat alles gepasst.

  5. Veröffentlich von Hannes am 26. Juli 2017 um 18:24

    Hallo zusammen, die E5 Tour von Oberstdorf nach Meran geht auch in 3 Übernachtungen. Mit einem ordentlichen Schritt gehst du von Spielmannsau an der Kemptner Hütte vorbei ,und auch die Memminger Hütte ist noch zu früh. erst in der Zammser Ski-Hütte die erste Übernachtung. Die zweite Übernachtung war in Zwieselstein in der Dav Hütte. Die dritte Übernachtung in der Pfandleralm. dann am Nachmittag läufst du schon an der Meraner Hütte vorbei und in Richtung Tal zum nächsten Bus.

  6. Veröffentlich von J.Hackethal am 21. Juli 2017 um 23:23

    Ich habe vom 12.8-18.8 eine geführte Alpenüberquerung mit der Bergschule Kleinwalsertal gebucht. Leider kann ich die Reise antreten und suche einen Ersatz. Wenn jemand Interesse hat gerne melden.

    • Veröffentlich von J.Hackethal am 21. Juli 2017 um 23:24

      Ich kann die Reise NICHT antreten. Das Wort fehlt oben 😀

  7. Veröffentlich von Ulrich Schmelzer am 15. Juli 2017 um 16:14

    Hallo E5 Wanderer,
    ich musste die Tour leider nach der dritten Etappe abbrechen. Grundvoraussetzung für die Tour ist auf jeden Fall dass man mit der Höhe keine Probleme hat, sprich Schwindelfrei ist. Wenn da jemand Probleme hat sollte er auf jeden Fall von der Sache absehen. Der Aufstieg von der Memminger Hütte zur Seescharte und der Abstieg über das Geröllfeld ging ja noch. Es ist Trittsicherheit sehr wichtig und man sollte auf jeden Fall Stöcke dabei haben. Weiter ging es dann ins Zamser Loch. Ein steiler in den Hang gesprengter Steig hinunter nach Zams. Dort gibt es immer mal wieder ausgesetzte Stellen und kein Drahtseil zum halten. Nach Übernachtung auf der Zamser Schihütte hatte ich dann beschlossen das Ganze zu beenden. Meine Gruppe teilte mir dann mit dass der Aufstieg zur Braunschweigerhütte nicht ohne ist, und vor allem der Weg über den Gletscher auchn nicht einfach war. Man darf den E5 nicht unterschätzen.

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