Schon häufiger wurde ich mit der Frage konfrontiert, was eigentlich für eine Alpenüberquerung von Meran nach Oberstdorf spricht. Auch hier in den Kommentaren und auf der Facebook-Seite kam das Thema auf. Ein Grund, sich einmal mit ein paar Zeilen dem Thema zu widmen. Damit soll eine Diskussion starten, in der jeder gerne seine Gedanken äußern darf
Was spricht eigentlich für die Gegenrichtung?
Aus meiner Sicht könnte es angenehmer sein, entspannt mit der etwas längeren Anreise über die Alpen nach Meran oder Bozen zu starten. Eine Nacht in einer Pension, nochmal das herrliche Südtiroler Essen genießen und los geht es auf die mehrtägigen Etappen. So könnte man sich nach den Strapazen die mehrstündige Busfahrt über den Rechenpass zurück nach Bozen ersparen.
Was spricht für den Start in Oberstdorf?
Warum starten eigentlich so viele Wanderer die Alpenüberquerung in Oberstdorf? Zum einen ist sicherlich die Topografie der Etappen ein relevanter Punkt. Wer in Meran startet, muss auf der vorletzten Etappe von der Skihütte Zams die kompletten 1.950 Hm durch den Hitzestau im Zammer Loch hinauf zur Seescharte und zur Memminger Hütte. Da heißt es jede Menge Wasser hinaufschleppen.
Welche Argumente “Pro/Contra Start in Meran” gibt es noch? Ich freue mich über jeden Kommentar





