Herzlich willkommen bei Fernwanderweg-Oberstdorf-Meran.de

Bei uns gibt es detaillierte Informationen rund um Themen der E5 Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran. Dabei haben wir mittlerweile auf unserer Seite viele nützliche Tipps und Berichte gesammelt, welche wir gerne mit anderen Wanderern teilen.

Allgemeines zur E5 Alpenüberquerung:

In Oberstdorf beginnt der hier beschriebene und zugleich schönste und technisch anspruchsvollste Teil der E5 Alpenüberquerung. Für die Strecke von Oberstdorf nach Meran plant man gewöhnlich 6 Etappen ein. Zur Übernachtung hatten wir in den Bergen die Hütten des Alpenvereins gewählt. Natürlich ist der E5 Fernwanderweg auch mit Übernachtungen im Tal machbar. Dabei umgeht man die häufig beengten und einfacheren Verhältnisse der Hütten. Die Kosten lagen bei unserer Wanderung mit etwa 400,- Euro im erträglichen Rahmen. Je populärer der E5 wird, desto teuer dürfte die Alpenüberquerung werden. Bei der Ausrüstung für den E5 werden vor allem an das Schuhwerk und den Rucksack höhere Anforderungen gestellt. Für die Planung im Vorfeld hilft ein Wanderführer ungemein. Im Kapitel Literatur zur Alpenüberquerung gibt es einige Tipps zum Nachlesen.

Über jede Kritik oder Anmerkung freuen wir uns natürlich. Gerne hier als Kommentar zu den Beiträgen oder an meine E-Mail-Adresse im Impressum.

Wir wünschen allen viel Spaß beim Durchstöbern unserer Seite!

Rückreise nach Oberstdorf im Kleinbus

Rückfahrt Alpenüberquerung OberstdorfDer Bus Prenner bietet die Rückfahrt von Meran nach Oberstdorf ab 40 Euro pro Person an.

Die Anreise zur Alpenüberquerung nach Oberstdorf ist meistens schnell geplant. Mit der Bahn geht es bequem zum Bahnhof nach Oberstdorf, der sich als Startpunkt für die Alpenüberquerung sehr gut eignet. Etwas komplexer ist da schon die Rückreise von Meran zum Ausgangspunkt in Oberstdorf.

Eine hervorragende Möglichkeit bietet das Südtiroler Familienunternehmen von Elmar Prenner. In den Sommermonaten von Mitte Juni bis Mitte September bietet Bus-Shuttle Prenner täglich Rückfahrten an. Abfahrt ist jeweils um 08.00 Uhr am Hauptbahnhof in Meran (Treffpunkt vor dem Eingang).

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Rückfahrt von Meran nach Oberstdorf oder München

Rückfahrt Meran Oberstdorf
© Erich Westendarp / pixelio.de

Die Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran stellt an sich schon eine besondere Herausforderung dar – die Rückreise ist leider auch nicht viel einfacher. Als Münchner sind wir 2009 zu zweit mit dem Bayernticket und Zug zum Start nach Oberstdorf gereist. Die Rückreise traten wir mit Martin Reisen und dem Bus direkt nach München an. Ziemlich exotisch saßen wir damals mit unseren Rucksäcken zwischen zahlreichen Shopping-Familien, die zum Sightseeing nach München unterwegs waren. Uns war es egal, der Busfahrer war freundlich und der Bus erste Sahne. Gerade einmal 20,- Euro waren für die Rückreise nach München fällig. Um 4:45 Uhr ging es am Bahnhof in Meran los und nach knapp 4,5 Stunden Fahrzeit über Bozen und den Brenner stiegen wir am Hauptbahnhof in München aus. Heute dürfte sich der Preis geändert haben.

Trotz steigender Konkurrenz im Bustransfer bleibt die Nachfrage für die Rückfahrt nach Oberstdorf hoch. Vor allem auch deshalb, weil die Zugverbindung für die Fahrt von Meran nach Oberstdorf nicht die beste ist. Um 15:16 Uhr fährt der letzte sinnvolle Zug wochentags in Meran ab. Nach dreimal umsteigen in Bozen, München und Kempten fährt der Zug um 0:15 Uhr nach fast 9 Stunden Reisezeit in Oberstdorf ein. Bei der Deutschen Bahn sind nach meiner Anfrage heute 59 Euro im Sparpreis fällig – 94 Euro zum Normalpreis. „Rückfahrt von Meran nach Oberstdorf oder München“ weiterlesen

Alpenüberquerung auf dem E5 mit Kaunergrat-Variante – Interview mit Jochen

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Aussicht vom Hirzer in Richtung Dolomiten © Jochen Schorn

Erneut dürfen wir verkünden, dass sich vor wenigen Tagen ein Wanderer gemeldet hat, der seine taufrischen E5-Eindrücke mit Euch und uns teilen möchte. Es ist Jochen Schorn, dessen elftägige Tour von Oberstdorf nach Bozen am 18. August 2016 startete und der also gerade erst aus den Alpen zurückgekehrt ist. Ihm liegt es besonders am Herzen, Klarheit über die E5-Variante über den Kaunergrat, die er gewandert ist, ins Netz zu bringen. Zu der Strecke finden sich nämlich nur sehr widersprüchliche Aussagen. Diese Gelegenheit geben wir ihm gern, denn Jochen hat viele wertvolle Tipps für jeden E5-Wanderer von seinem Abenteuer mitgebracht. Seine ausführlichen Antworten füllen ganze drei Seiten. Solch ein Engagement schätzen wir. Daher an Euch andere der Aufruf: “Erzähle die Geschichte deiner Alpenüberquerung“.

Hallo Jochen, soviel, dass Du die Alpen nicht ganz auf der heute klassischen Route überquert hast, wissen wir ja schon. Bevor Du uns von Deinem Alpenabenteuer berichtest, wollen wir Dich jedoch ein bisschen kennenlernen. Was sollten wir über Dich und Deine Wanderleidenschaft wissen?

Ich bin schon als kleines Kind häufig mit meinen Eltern zum Wandern gegangen. Die waren damals schon erstaunt, dass ich so stramm gelaufen bin. Im Gegensatz zu einem Spaziergang durch die heimischen Wälder war das Wandern in den Bergen immer irgendwie ein Abendteuer. Ich verdanke es wohl meinen Eltern, dass mich damals schon die Wanderlust gepackt hat und bis heute noch anhält. Der Wehrdienst bei den Gebirgsjägern hat sein Übriges dazu beigetragen, dass mich die Faszination Berg nie wirklich losgelassen hat. Zu guter Letzt bin ich auch im Winter recht aktiv in den Bergen unterwegs. Dank Telemark-Ski am Fuss sind da auch kleine Aufstiege problemlos machbar.
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Alpenüberquerung auf dem E5 – Interview mit Christian

E5 Alpenüberquerung
Wandern auf dem E5 © Christian Pötzsch

An allgemeine Informationen und Tipps kommt man leicht – doch an Erfahrungen anderer? An Eindrücke und Erlebnisse? Das geht nur durch Erfahrungsberichte – oder wie in diesem Fall – durch die Erzählung anhand von Fragen. Christian Pötzsch ist bereits öfter den E5 gewandert, so auch dieses Jahr in Begleitung von drei Mitwanderern. Er ist erst vor wenigen Wochen zurückgekommen. Lest selbst, was er auf seiner Alpenüberquerung erlebt hat:

Bevor Du uns von Deiner Wanderung auf dem E5 berichtest, möchten wir etwas über Dich erfahren. Sag uns bitte ein paar Worte zu Dir und warum es dich in die Alpen gezogen hat?

Ich komme ursprünglich aus Berlin und hatte mit Bergen und Wandern salopp gesagt nix am Hut. Aus beruflichen Gründen kam ich vor ein paar Jahren nach München. Durch die Nähe zu den Alpen und als jemand, der sehr sportbegeistert sowie gerne in der Natur unterwegs ist, habe ich hier meine Leidenschaft für das Wandern und die Berge entdeckt. Ich mag den Facettenreichtum, den eine Wanderung in den Alpen bieten kann. Da ist einerseits die körperliche Herausforderung bei anspruchsvollen Etappen und da sind andererseits die herrlichen Eindrücke und die Ruhe und Ausgeglichenheit, die ich dabei verspüre. Für mich ist ein Trip in die Berge immer wie ein Mini-Urlaub vom Alltag, der auf wundersame Weise den körperlichen und seelischen Akku wieder auflädt und einem dadurch sehr viel gibt. Dieses Phänomen begeistert und motiviert mich stets aufs Neue, den Alpenraum und die vielen Möglichkeiten auf den verschiedenen Etappen des E5 immer wieder neu zu entdecken.

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E5-Alpenüberquerung mit dem Bike?

Alpenüberquerung Mountainbike
Transalp-Tour mit dem Bike © Netzer Johannes / Fotolia.com

Habt Ihr auch das Gefühl, dass der E5 immer voller wird? Die Alpenüberquerung ist nicht nur bei uns Wanderern, sondern auch bei Mountainbikern unheimlich beliebt. Die Transalp-Routen für Mountainbiker werden immer mehr – gehört der E5 nun auch dazu?

Viele von Euch kennen den E5, Europas schönsten Fernwanderweg und besonders sein Herzstück, in und auswendig: Ihr seid die Tour gewandert, wollt sie wandern oder wollt sie wieder und wieder wandern. Eines dürfte Euch über die Jahre hinweg aufgefallen sein: Auf dem E5 tummeln sich die unterschiedlichsten Wanderer! Kleinere Gruppen, größere und vielleicht sogar geführte Gruppen, ältere Paare, Familien mit Kindern und (man höre und staune) Trekking-Kinderwagen – da ist wirklich alles dabei. Jeder will gesunde Bewegung und emotionales Erleben in atemberaubender Natur.

Bei all den Newcomern in Sachen E5 fragen wir uns, wann sich auch die ersten Mountainbiker auf unsere Wanderrouten wagen. Oder haben sie es schon gewagt? Reiseberichte sind dazu nicht zu finden.

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Für die Alpenüberquerung Mitglied im Alpenverein werden?

DAV Mitgliedsausweis und Bergsteigermagazin PanoramaAb und zu höre ich die Frage: „Muss ich für die Alpenüberquerung Mitglied im Alpenverein sein?“

Wer es kurz und knapp mag: Nein, muss man nicht! Vergleicht man nur die Einsparung bei der Übernachtung auf den Alpenvereinshütten mit den Kosten für die Jahresmitgliedschaft im Alpenverein, kommt man sogar auf ein kleines Minusgeschäft von 10,- Euro:

1x Übernachtung im Lager der Kemptner Hütte und 1x Übernachtung im Lager der Memminger Hütte:

  • je 10,- Euro Alpenvereinsmitglied = 20,- Euro
  • je 20,- Euro Nichtmitglied = 40,- Euro
  • Ersparnis: 20,- Euro

1x Übernachtung im Lager Braunschweiger Hütte:

  • 12,- Euro Alpenvereinsmitglied
  • 22,- Euro Nichtmitglied
  • Ersparnis: 10,- Euro

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Online-Reservierung auf den Hütten

Tegernseer HütteGestern brachte mich Michael mit seinem neuesten Kommentar zur Memminger Hütte dazu, wieder einmal ein paar Zeilen in den Blog zu bringen. Er wies mich darauf hin, dass die Hütte in den Lechtaler Alpen mittlerweile fix über das Portal www.huetten-holiday.de buchbar wäre. Die Idee dazu finde ich recht spannend. Ganz ehrlich, sollte es doch heute möglich sein, seine Übernachtungen online zu buchen. Bei den kleinsten Pensionen geht das für ein paar Tage Ski- oder Wanderurlaub über die großen Hotelplattformen.

Für die Hütten während der Alpenüberquerung auf dem E5 war die Online- oder E-Mail-Buchung bisher auch schon möglich, aber immer nur separat, nicht über ein zentrales Portal. Als Gast hat man so nur einen Ansprechpartner, falls die Übernachtung storniert oder umgebucht werden muss.

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Alpenüberquerung auf dem E5 – Interview mit Jürgen aus Alzey

Auf dem Timmelsjoch

Vor wenigen Tagen gab es wieder eine freudige Überraschung in meinem E-Mail-Postfach. Jürgen fragte an, ob er nicht auch seine Tipps und Tricks zur Alpenüberquerung weitergeben dürfte. Ob er tatsächlich „dürfte“ verwendete, weiß ich nicht mehr so genau. Eines ist aber klar, jeder(!) ist natürlich herzlich Willkommen, anderen Wanderern mit seinen oder ihren gemachten Erfahrungen bei der Planung weiter zu helfen. Falls auch ihr mitmachen wollt, schaut in meinen Beitrag: „Erzähle die Geschichte deiner Alpenüberquerung„. Ganz riesig freue ich mich Jürgens Antworten Interview mit vielen Einblicken zur Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Bozen! Alle Interview findet ihr übrigens in der Interviewserie. Falls ihr weitere Fragen habt, postet sie einfach

 

unten in den Kommentaren und ich leite sie an Jürgen weiter.

Wir starten wie immer mit einem kurzen Intro: Was muss man über dich wissen?

Ich bin Jürgen, 26 Jahre alt, Lehramtsantwärter für Grundschulen und wohne momentan in Alzey (in der Nähe von Mainz, Rheinland-Pfalz). Regelmäßige Wandertouren in den Alpen, gehören schon seit dem Grundschulater zu meinem Leben dazu, früher mit der Familie, und heute mit Freunden. Nach einer Alpenüberquerung mit dem Mountainbike im Jahr 2010, schlummerte die Idee die Alpen auch zu Fuß und auf einer anderen Route zu überqueren länger in mir.

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Alpenüberquerung auf dem E5 – Interview mit Sven aus München

Alpenüberquerung Sven KesslerWieder einmal gibt es eine aktuellen Blick auf den E5 (zumindest einen Teil davon). Nach Michelle und Johannes, stellt sich diesmal Sven aus München meinem Fragebogen, der im Sommer 2014 von Oberstdorf nach Meran über die Alpen gewandert ist. An dieser Stelle deshalb vielen lieben Dank Sven, dass du anderen Wandersüchtigen und Bergverrückten mit deinen Erfahrungen während der Alpenüberquerung weiterhelfen möchtest. Sven schreibt übrigens in seinem eigenen Blog, in dem er noch genauer auf die einzelnen Etappen eingeht. Schaut gerne mal vorbei: https://traumvomat.wordpress.com.

Hallo Sven, bitte sag uns zumStart erst einmal ein paar Worte zu dir.

 

Ich bin Sven, 21 Jahre jung und Student. Ich wohne im wunderschönen München, welches natürlich auch eine schöne Ausgangslage für kleinere Wanderungen ist. Auf die Idee, die Alpen zu überqueren, bin ich gekommen, da ich mir vorgenommen hab/hatte, den Appalachian Trail in den USA zu wandern und man vielleicht nicht gleich mit einer 3-6monatigen Wanderung starten sollte. Nachdem ich dann meinen besten Freund mit dem „Wanderfieber“ angesteckt hatte, war klar, dass wir im Sommer gemeinsam wandern wollten und nach kurzen Recherchen war die Alpenüberquerung gefunden und beschlossen.

Bist du Mitglied im Deutschen Alpenverein und hältst du das für die Alpenüberquerung für sinnvoll?

Ich bin wegen der Alpenüberquerung dem DAV beigetreten und erachte es auf jeden Fall für sinnvoll, nicht nur wegen der günstigeren Übernachtungen, sondern auch wegen der Versicherung des DAVs, da ja immer mal etwas passieren kann.

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